Dienstag, 25. März 2014

10 things to do when in New York City



New York ist wohl die Stadt, wo alle hinmöchten. Sei es nur für den Urlaub, oder sogar um dort zu leben. Auch ich stelle mir hin und wieder vor, wie es wohl wäre, in New York zu wohnen. Jeden Morgen durch den New Yorker Verkehr hetzen, auf dem Weg zur Arbeit noch schnell einen Cream Cheese Bagel und einen Coffee to go. Die Mittagspause im Central Park verbringen. Auf dem nach Hause Weg über die überfüllte Subway meckern. Abends Cocktailstrinken mit Freundinnen. Dann nach Hause kommen in ein kleines, aber liebevoll und persönlich eingerichtetes Apartment, vorzugsweise im Greenwich Village. Sich einfach im verrückten und niemals langweilig werdenden New Yorker Leben verlieren.

Leider ist das vorerst nur ein Traum, bisher war ich immer nur Gast in New York City. In meinem Aupair-Jahr war ich wohl um die sechsmal dort, langweilig wurde es nie. So dass ich, als ich letztes Jahr meine Gastfamilie besucht habe, gleich noch 3 Tage New York damit verband. Und so wird es wohl beim nächsten USA-Besuch wieder ablaufen. Immer wieder.

Dabei war mein allererster Eindruck gar nicht mal so positiv. Der entstand auf einem Tagesausflug von der Aupair Training School aus. Es war am regnen, ich fühlte mich noch etwas einsam und war wohl einfach überwältigt. Dieser Eindruck hat sich beim zweiten Besuch dann allerdings drastisch geändert, ich habe diese Stadt nach und nach kennen und lieben gelernt. Jetzt kann ich keine Folge Sex and the City mehr anschauen, ohne grauenhaftes Fernweh zu erleiden.

Es ist schwer zu beschreiben, was diese Stadt so einzigartig macht. Vielleicht einfach das Gefühl, das man selber hat, während man die Avenues rauf und runter läuft. Oder während man die New Yorker beobachtet, wie sie durch die Stadt hetzen. Oder die Nackenschmerzen am Abend, weil man ständig nach oben schaut um die Gebäude anzugucken.

New York ist wie eine eigene Welt, abseits von allem anderen. Man ist wohl selbst eine andere Person, wenn man dort ist. Vielleicht, weil in New York jeder so sein kann, wie er will, ohne dass es jemanden interessiert. Man entflieht der "normalen Welt" und taucht ein in eine neue, abseits vom Alltag. Man fängt an zu träumen, und bekommt das Gefühl, dass jeder Traum vielleicht irgendwann einmal wahr werden könnte. Man lässt sich inspirieren von dem Geschehen um einen herum.



Vielleicht hattet ihr schon einmal die Möglichkeit, euch selbst ein Bild von New York zu machen. Und vielleicht werdet ihr diese Möglichkeit irgendwann mal haben. Daher möchte ich euch heute zehn Tipps geben für einen gelungenen Aufenthalt in der Stadt, die niemals schläft, um New York voll und ganz einzuatmen und zu erleben.



1.       Ein Taxi rufen – aber nur mit Handy in der einen und Kaffeebecher in der anderen Hand. Am besten auf Highheels.


 2.       Eine Broadwayshow besuchen. Jeden Tag werden mitten auf dem Times Square beim TKTS vergünstigte Tickets verkauft. Achtung: Früh genug da sein lohnt sich, der Andrang ist enorm.


 3.       Über die Brooklyn Bridge laufen. 


 4.       Im Central Park joggen gehen. Und ich muss gestehen: Das stand von Anfang an auf meiner To-Do Liste in NYC, getan hab ich es nie… Noch nicht. Man muss sich ja Gründe bewahren, immer wieder zurück zu reisen.


5.       Sich im weltgrößten Macy’s verlaufen. War kein Problem für mich. 


 6.       Einen Hot Dog an einem der zahlreichen Straßenstände essen. 


7.       Über den Wochenmarkt am Union Square laufen. Regionales Obst und Gemüse, Gebäck sowie zahlreiche weitere Leckereien werden dort angeboten. Mit etwas Glück trefft ihr sogar Sterneköche oder den ein oder anderen Promi.


8. Durch das Greenwich Village (von New Yorkern liebevoll „The Village“ genannt) schlendern. Meiner Meinung nach das schönste Viertel New Yorks. Dabei nicht vergessen Carries Haus zu besuchen! Leider sind die Stufen jedoch mittlerweile abgesperrt. (ich habe mir sagen lassen dass wohl auch Sarah Jessica Parker selbst nur eine Straße weiter wohnt...) Außerdem einen Cupcake essen bei Molly’s Cupcakes. Wahlweise in der Magnolia Bakery, mich persönlich haben Molly’s Cupcakes jedoch mehr überzeugt, sowohl bezüglich der Auswahl als auch des Geschmacks.


 9.       Eine Bootstour machen. Einfach der Skyline wegen.


10.   Mittagspause im Bryant Park machen. Kaffee trinken, die Sonne genießen, lesen. Oder die New Yorker beobachten – das wird nie langweilig.



11.   Einfach mal drauf loslaufen. Und dann Panik bekommen, wenn man bei Dämmerung gerade in einer eher nicht so tollen Gegend ist und so schnell dann doch nicht den Weg zurück findet.


Ja ich weiß – das sind 11 und keine 10 Dinge. Ihr werdet verstehen warum.


0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Was noch gesagt werden muss:

Copyright © 2014 leb doch mal - Ein Lifestyle Blog