Freitag, 19. September 2014

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...



 
Zwei Wochen bin ich nun bereits in Budapest. Zwei Wochen, das sind 14 Tage bzw. 336 Stunden bzw. 20.160 Minuten bzw. 1.209.600 Sekunden. Wieso sind es eigentlich immer die ersten Tage, die so schnell vergehen? Vielleicht, weil sie die schönsten und aufregendsten sind.

Schön und aufregend, weil man sich einfach mal vollkommen fremd fühlen kann. In einem noch fremden Land, einer noch fremden Stadt, in der die fremden Menschen eine vielleicht immer fremd bleibende Sprache sprechen. Einfach mal draufloslaufen, und schauen wo man rauskommt. Sich verlaufen und irgendwie den Weg zurückfinden. Nicht wissen, welchen Bus oder welche Bahn man nehmen kann – einfach mal einsteigen und hoffen, dass es die richtige Richtung ist. Sich nicht hilflos, aber doch ein wenig unbeholfen fühlen. Und letztendlich doch alles meistern.


Dankbar sein, dass man alleine an einen neuen Ort gekommen ist, und sich dennoch nie einsam fühlt. Jeden Tag neue Menschen kennenlernen, deren Namen man beim Hören schon wieder vergessen hat, und den Geschichten fremder Leben lauschen.

Einen neuen Alltag haben, der noch wie ein großes Abenteuer scheint. Noch keinen festen Platz in diesem Gefüge aus Menschen, Tagesabläufen, Plänen und Terminen haben. Sondern jeden Tag neu angehen, mit seiner ganzen Einzigartigkeit und Besonderheit.


Ich genieße den Zauber des Anfangs, und hoffe, dass er noch eine Weile anhält.






  


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