Mittwoch, 12. August 2015

Meine Must-See's in Irland

Gut eine Woche ist es nun her, dass ich der kleinen grünen Insel, die ich sechs Monate lang „zu Hause“ nennen durfte, meinen Rücken gekehrt habe – vorerst. So ganz in einem Kopf angekommen ist das noch nicht, und den einen oder anderen Irland-Post müsst ihr wohl noch aushalten. :-)
Wer diesem Land und seinen humorvollen und sympathischen Bewohnern noch keinen Besuch abgestattet hat, sollte das schleunigst nachholen. Ich für meinen Teil habe mich verliebt: in das Landschaft, die Menschen, das Lebensgefühl, die Pubkultur. Und weil Liebe ja bekanntlich wächst, wenn man sie teilt, bekommt ihr hier meine persönlichen top Must-See’s Irlands - um euch etwas Lust auf dieses Land zu machen, oder um euch Anregungen bei der Reiseplanung zu geben. Und während ihr das lest, genieße ich das einzige, was man in Irland leider nicht bekommen kann: Sommer.



1. Killarney Lakes

Der Killarney Nationalpark ist einer der sehenswertesten Nationalparks Irlands, und definitiv der, der am einfachsten ohne Auto zu erreichen ist. Nur ein etwa 20 minütiger Fußweg liegt zwischen dem Stadtzentrum Killarneys und dem Eingang in den Nationalpark. Dort lässt sich dann gut ein Tag verbringen, oder auch mehr, falls man eine mehrtägige Wanderung, etwa entlang des Kerry Ways, plant. Das Herz des Killarney Nationalparks sind die Killarney Lakes: der Upper Lake, der Muckross Lake und Lough Leane – inmitten einer wunderschönen Berglandschaft. Ein besonders schönes Panorama erhält man vom Ladies View. Lauft einfach drauf los und lasst euch treiben, von den Wäldern, den Seen und den Bergen. Zurück kommt man immer irgendwie. Vielleicht erreicht ihr ja sogar den Torc Wasserfall…




2. Ring of Kerry

Ja ich weiß, der Ring of Kerry ist super touristisch und sicherlich kein Geheimtipp mehr. Aber es hat eben auch immer einen Grund, warum viele Touristen alle den gleichen Ort aufsuchen. Und hier ist das, Überraschung: die einzigartige Szenerie. Im Südwesten des Landes führt diese Route einmal um die Halbinsel Iveragh herum. Grüne Hügel, blaues Meer - alles was ihr in Irland sucht findet ihr auf dem Ring of Kerry in seiner strahlendsten Pracht. An einigen Stellen ist das Meer so türkis und der Sand so weiß, dass ich sogar kurz per GPS geprüft habe, ob ich auch wirklich immer noch in Irland bin… War ich. Das Wetter kann hier sehr schnell umschwingen, aber auf jeden Regenschauer folgt auch immer wieder leuchtender Sonnenschein. Wir haben entlang der Route einen Zwischenstopp bei einem Schäfer und seiner Herde eingelegt, der uns die Künste seiner Schäferhunde und die Dummheit (sorry) seiner (trotzdem süßen) Schafe hautnah präsentiert hat. Aufschreiben und einplanen!




3. Cliffs of Moher

Schon wieder so ein Nicht-Geheimtipp. Aber es sind halt wirklich die beeindruckendsten Klippen Irlands! Ich saß eine gefühlte Ewigkeit einfach am Rand, ließ die Beine baumeln und staunte über diese Schönheit von Landschaft. Es braucht gar nicht viele Worte, fahrt einfach hin, ignoriert die anderen 1000 Touristen und genießt die Aussicht!




4. Giant's Causeway

Der irische Riese Fionn MacCumhaill vermisste seine Geliebte, welche auf der schottsichen Insel Staffa lebte, so sehr, dass er beschloss einen Damm zu bauen, um zu ihr zu gelangen und sie zu sich holen zu können -  den „Damm der Riesen“. So viel zur Legende. Heute ist der Giant’s Causeway, bestehened aus etwa 37.000 unterschiedlich hohen, meist sechseckigen Basaltsäulen, Weltkulturerbe. Sie sind tatsächlich Werk der Natur und entstanden, in den Augen derer, die nichts auf Legenden geben, durch eine vulkanische Eruption vor etwa 60 Millionen Jahren. Aber genug Fakten jetzt – dieser Ort ist faszinierend, diese Naturbegebenheit scheint voller Wunder.




5. Glendalough

Glendalough ist eine alte Klosterruine aus dem 6. Jahrhundert. Weswegen ihr aber dorthin fahren solltet, ist die umgebende Landschaft. Von den Ruinen aus geht es am Lower Lake entlang zum größeren Upper Lake; beide Seen in einem friedvollen, romantischen Tal inmitten der Wicklow Mountains gelegen.





6. Connemara

Connemara ist wohl die Gegend, die mich am meisten beeindruckt hat – weil ich eine solche Schönheit von Landschaft dort überhaupt nicht erwartet habe, hatte ich doch zuvor die Topsehenswürdigkeiten á la Cliffs of Moher, Giant’s Causeway etc. schon abgeklappert. Auch das miese Wetter konnte meine Faszination von diesem Stück Erde nicht mindern. Connemara steht für schroffe Berge, einsame Täler, dunkle Seen – doch wohin man auch blickt, alles scheint eine Geschichte erzählen zu wollen. Selbst bei strömendem Regen findet man hier pure Schönheit.




7.  Wicklow Mountains

Ihr habt doch sicherlich alle "P.S. Ich liebe dich" gesehen und erinnert euch an die Szene, wo Holly sich in Irland verläuft und dabei zum ersten Mal Gerry begegnet? Das war mitten in den Wicklow Mountains. Wicklow besticht vielleicht nicht mit weltkulturerbtauglichen Highlights, aber mit simpler irischen Landschaft: weiche Hügel, uralte Steinmauern, eine Million Schafe und alles ist grün, grün, grün. Irland aus dem Bilderbuch





Lust auf Irland bekommen? Oder wart ihr sogar schon einmal dort? Was waren eure persönlichen Highlights?

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